Fisch der Woche KW 47

Fisch der Woche 47 Milchstraßen trugdornwels 14,90€

Milchstraßen Trugdornwels

Tatia galaxias

Steckbrief

Endlänge: 10 cm
Temperatur: 22-28°C
pH-Wert: pH 6-7,2
Härte: 5° bis 15° dGH
Sozialverhalten: friedlich
Haltung: Gruppe
Ernährung: Allesfresser, räuberisch (nur ggü. Jungfischen & Zwerggarnelen)
Wasserregion: unten, Nachtaktiv
Aquariumgröße: ab 60 l
Geschlechtsunterschied: M mit spitzer Afterflosse
Vorkommen: Südamerika

 

Allgemeine Pflegehinweise

Lebensraum:
Der Lebensraum dieser Art ist das Süßwasser, deren Wasserwerte den oben genannten Angaben entsprechen sollten. Mit im Handel erhältlichen Messsets können die Werte leicht überprüft werden. Grundsätzlich sollte der Nitratgehalt nicht höher als 20 mg/l und der Nitritgehalt nicht höher als 0,1 mg/l sein. Teilwasserwechsel im Abstand von 1-2 Wochen sind notwendig, um Frischwasser zuzuführen und die Keimdichte zu senken.

Einrichtung und Technik:
Bei der Aquarieneinrichtung ist darauf zu achten, keinen scharfkantigen Bodengrund zu verwenden, an denen die Tiere sich verletzen könnten. Am besten geeignet ist ein sandiger Bodengrund, wie er auch in ihrem Lebensraum vorhanden ist. Rückzugsmöglichkeiten aus Steinen, Holz und Pflanzen (auch Tonröhren möglich) sollten reichlich vorhanden sein, da die nachtaktiven Welse sich tagsüber meist versteckt halten. Die Wasseroberfläche sollte nicht durch Schwimmpflanzen etc. versperrt werden, da die Welse nachts die Oberfläche nach Nahrung absuchen. Für die technische Ausstattung wird ein dem Wasservolumen angepasster Filter, eine Heizung und eine tagsüber eingeschaltete Beleuchtung benötigt.

Vergesellschaftung:
Diese Tiere können gut mit anderen friedlichen Arten vergesellschaftet werden, die ähnliche Ansprüche an die Wasserwerte stellen. Geeignet sind vor allem Arten aus der mittleren und oberen Wasserschicht. Es handelt sich um einen umgänglichen Mitbewohner, der nur für Jungfische oder Zwerggarnelen zum Problem werden kann.

Ernährung:
Die Fütterung sollte täglich erfolgen. Diese Art sollte hauptsächlich mit tierischer Nahrung wie gefrorene Mückenlarven, Artemia etc. gefüttert werden, doch pflanzliche Nahrung wie Granulate, Flocken etc. werden auch angenommen. Normalerweise suchen diese Welse nachts die Wasseroberfläche nach Futter ab (und auch den Bodengrund), sodass eine seperate abendliche Fütterung möglich ist, aber kein Muss. Denn nach einer Eingewöhnung lassen die Tiere sich auch tagsüber bei der normalen Fütterung blicken (und schlagen sich den Bauch mit allem, was sie finden können voll).

Besonderheit:
Namensgebend ist die helle Fleckenzeichnung auf dem schwarzen Körper.